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Sport
Menschen im Grenzbereich des Möglichen.
Wir haben uns in diesem Jahr spontan dem Thema Extremsport zugewandt. Als Gegenbilder zur kommerzialisierten Berichterstattung interessiert uns der Mensch als Momentaufnahme in extremer Situation. Ob auf dem Eis, dem Wasser, zu Lande oder in der Luft. Die positive Resonanz auf die noch nicht fertiggestellte Serie freut uns sehr. Vorab möchten wir ein weiteres Bild dieser Serie präsentieren.
Das Schöne an der Bildserie ist, dass sie den Menschen bildlich über den realen Extremsituationen schweben lässt. Fühlen wir uns nicht oft in den Extremsituationen, denen wir im Alltag genug ausgesetzt sind, zu wenig gesehen. Würden wir nicht auch gerne über der Situation schweben und auch als Mensch gesehen werden?
Entdecken Sie Ihre Geschichten, die in dieser Bildserie indirekt erzählt werden. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf.
Kito von Musa.
Bildtitel: Sprint
Informationen zum Originalbild
Weitere Informationen zu Musa
http://blog.musa-kollateralkunst.de/
http://www.facebook.com/pages/Musa-Kollateralkunst/112061765494032
http://www.youtube.com/user/musakoeln
Musa auf Youtube:
"Wer über die MUSA nicht entsetzt ist, hat sie möglicherweise nicht verstanden".
Zumindest hat MUSA wenig mit dem zu tun, was wir alle glauben über Kunst zu wissen. Der ein oder andere MUSA-Kunstliebhaber hat sich nach dem ersten Entsetzen die Frage gestellt: „Kann ich mit dieser Kunst ein engeres Verhältnis eingehen?“ Passen wir überhaupt zusammen?
MUSA Kollateralkunst® wurde 1978 von 4 Absolventen der ehemaligen Kölner Werkschule gegründet. Die MUSA verstand sich von Anfang an als gesellschafts- und wirtschaftskritische Kunstgruppe. Der Name MUSA ist von dem allgemeinen lateinischen Begriff „musa“ für Banane abgeleitet. Dabei gibt die „bananität“ der Realität MUSA Kollateralkunst® immer wieder wunderbare Vorlagen für ihr kreatives Schaffen.
Das „kollateral“ im Namen ist lange vor dem heute geläufigen Begriff des „Kollateralschadens“ entstanden. Auch hier wieder eine Anlehnung an das lateinische Wort Kollateral (seitlich, auf derselben Seite des Körpers befindlich; benachbart). In der Medizin kennen wir kollaterale, seitliche Gefäße z. B. an den Gelenken, um bei Beugung, wo ein Teil der Gefäße zusammengedrückt wird, die Durchblutung aufrechtzuerhalten. Auch MUSA Kollateralkunst® will mit Ihrer Kunst immer parallele, alternative Wege aufzeigen.
Von Anfang an war den MUSA Schaffenden klar, das im kommerziellen Kunstbetrieb die kreative und inhaltliche Freiheit eingeschränkt ist. Aus diesem Grund schafften sich alle MUSA Mitglieder eine finanzielle Basis außerhalb der Kunstgruppe. So arbeiteten sie erfolgreich als Industrie Designer für Firmen wie Audi oder Ford, im Flugzeugbau für MBB oder als Filmemacher und Journalist für das deutsche Fernsehen.
Anfang der 80iger Jahre verließen 2 Gründungsmitglieder die Kunstgruppe. Die beiden verbliebenen Gruppenmitglieder Kito und Toki von MUSA schufen sich mit ihren Aktionen, Auftritten und provokanten Bemalungen von z.B. Autos oder Flugzeugen eine treue Fan Gemeinde, die sich selbstbewusst MUSAisten nennen.
Der Schwerpunkt des Schaffens von MUSA Kollateralkunst® liegt seit Ende der 90iger Jahre in der kritischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen „Globalisierung“. Zu dieser Zeit entstanden die mittlerweile legendären MUSAabende. Auf diesen begegnen die beiden Künstler am Beispiel fiktiver „internationaler“ Firmen wie z.B. dem „Internationalen Ölteppichhandel“, der Öllianz, dem Allesversickerer oder der Nebelbank, der Bank für Nebeleinkünfte kritisch den aktuellen Entwicklungen in der Arbeits- und Berufswelt.
MUSA Kollateralkunst® hat schon in den 80iger Jahren neue Malmittel und Maluntergründe experimentell ergründet. Gerade reale Lebensmittel und deren provokativer Habitus wie z.B. Sahnekuchen oder rote Beete, aber auch Rotwein oder Rübenkraut wurden fester Bestandteil der MUSA Kunst. Im nächsten Jahr feiert MUSA Kollateralkunst® 30 Jahre CakeArt. Aber dazu später einmal mehr.
Kito von MUSA.

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